Der Kongo-Graupapagei (Psittacus erithacus erithacus) auch „Jako“ genannt.

Die Größe schwankt zwischen ca. 30 bis 38 cm bei einem Gewicht von ca. 400 bis 490 g. Das Federkleid ist hauptsächlich grau, zum Teil weiß gesäumt mit roten Schwanzfedern. Wachshaut und Augenumgebung sind unbefiedert und weislich gefärbt. Der Schnabel ist dunkelgrau bis schwarz, die Füße grau geschuppt. Bei adulten Tieren ist die Iris weis bis maisgelb, bei schwarzen Pupillen. Bei Jungtieren ist die Iris noch dunkel. Der Körperbau erscheint eher kompakt. Kurzer Hals, kräftige Beine und kurzer Schwanz.

Weibliche und männliche Tiere sind äußerlich nicht zu unterscheiden (wenige Merkmale können allenfalls Vermutungen auf das Geschlecht erlauben).

Ihre Heimat ist das tropische Afrika. Sie leben dort hauptsächlich im Wald und sind meist in großen Schwärmen anzutreffen (ausgenommen Brutzeit), mit bis zu mehreren Hundert Individuen. Kleinere Gruppen trennen sich allmorgendlich um Futterplätze und Wasserstellen aufzusuchen. Abends sammelt sich der Schwarm dann wieder an seinem angestammten Schlafplatz, hoch in den Bäumen.

Ihre Nahrung besteht zu einem großen Teil aus Samen, Früchten, Beeren und Nüssen, und vorzugsweise aus den Früchten der Ölpalme. Auch Getreidefelder die sich in Waldnähe befinden werden besucht, wie z.B. Maisfelder.

Gelegentlich finden sich die Tiere auch an Flussufern ein, um vom Boden Mineralien aus der lehmhaltigen Erde aufzunehmen. Es wird vermutet, dass die lehmhaltige Erde auch eine Art Entgiftungsfunktion des Körpers übernimmt.

Zur Brutzeit trennen sich die Vögel paarweise vom Schwarm (Graupapageien sind wie die meisten Papageienarten monogam veranlagt). Selten wird auch in lockeren Kolonien gebrütet, aber meist immer nur ein Paar pro Baum. Sie brüten vorzugsweise in alten, morschen Bäumen, in tiefen Höhlen oder Astlöchern. Die Höhlen werden mit dem Schnabel bearbeitet. Die dabei anfallenden Späne dienen als Nistmaterial.

Das Gelege besteht meist aus 2 bis 3 Eiern, die ausschließlich vom Weibchen bebrütet werden. Das Männchen versorgt das Weibchen mit Nahrung und beteiligt sich später auch an der Jungenaufzucht.

Die Brutzeiten hängen stark vom Klima des jeweiligen Verbreitungsgebietes ab und variieren daher.

 

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